Klosterurkunden und „Ahle Worscht“: Dainrode
Einer der kleinsten Ortsteile ist Dainrode, das von Frankenau aus in Richtung Haina Kloster liegt. Zwar wird das Dorf erst 1214 erstmalig urkundlich erwähnt, vermutlich war es jedoch schon zwischen 1197 und 1200 existent. Auf diese Zeitperiode ist eine Urkunde aus dem Kloster Haina datiert, in der ein „Reinbold von Dragenrode“ erwähnt wird. Auch später stand Dainrode im Bannkreis des einflussreichen Klosters. Im Ritterkrieg um 1370 wurde Dainrode verwüstet, daraufhin baute man das Dorf im 15. Jahrhundert wieder auf. Noch heute sind ein paar schöne alte Bauernhäuser von dem alten Ort erhalten, dafür gibt es noch mehrere aktive bäuerliche Betriebe. Von der guten „Ahle Worscht“ über geräucherte Leberwurst bis hin zu Honig oder Marmelade kann man die Produkte teils direkt auf dem Bauernhof kaufen, man findet die Dainroder Landfrauen aber auch auf dem Wochenmarkt in Frankenberg, jeden Samstagmorgen.
